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Easy

10. April 2004
In der Kurzfassung könnte ich jetzt schreiben: Othello ist weg
und ich möchte einer anderen Katze ein schönes Zuhause bieten, also war ich
im Tierheim und fand Maxi, die ich aber lieber EASY nenne...
Aber ganz so einfach ist es denn doch nicht!
Othello fehlt mir noch immer sehr.
Easy wird ihn auch niemals ersetzen können - auch keine andere
Katze.
Aber mal der Reihe nach:
Nachdem Othello ein paar Tage weg war, überlegten wir, was wir
machen sollten, wenn er nicht wieder kommt. Es gab zwei Möglichkeiten:
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1. |
alles Zubehör (Kratzbaum, Katzenklo, Fressnäfchen, etc...) in
den Keller schaffen und das noch vorhandene Futter verschenken |
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2. |
einer anderen Katze, die ein schönes Zuhause benötigt, dieses
bieten, für sie sorgen und für sie da sein |
Wir entschieden uns für die zweite Möglichkeit!
Othello fand zu uns, weil er kein Zuhause hatte. Ok, er suchte sich
uns als seine Menschen aus, weil er zuvor auf der Straße gelebt hatte, wohl vom
Tierschutz gefüttert wurde, aber noch nie ein Zuhause kennen gelernt hatte. Ob
uns dieses Glück ein zweites Mal widerfahren würde, wagten wir doch stark
zu bezweifeln.
Wir beschlossen, Katzens und unser Glück im Tierheim zu suchen...
Zuerst fuhren wir nach Niederaußem ins Tierheim, da es für
unsere Region "zuständig" ist. Zum einen, um eine Vermisstenanzeige
aufzugeben, zum anderen, weil wir die Hoffnung hatte, ein Tier zu finden, das zu uns
passt und zu dem wir passen.
Bei unserem ersten Besuch, letzten Samstag, ging es hauptsächlich
darum, Othello wieder zu finden. Dennoch sahen wir uns die anderen Katzen an. Es gab
keine, die uns spontan auffiel, bzw. der wir spontan auffielen. Aber gut, sollte nicht
sein, sagten wir uns und fuhren nach Hause.
Heute waren wir wieder dort, weil wir nach Othello fragen wollten und
uns entschlossen hatten, einem armern Tierchen ein gutes Zuhause anzubieten. Auch diesmal
"sprang der Funke nicht über" bei einer der Katzen. Die Frau, die für
die Tiere sorgt, war uns auch nicht wirklich eine Hilfe. Natürlich hatten wir
eine Menge Fragen da wir ja nicht "die Katze im Sack" mitnehmen wollten.
Wir schienen zu stören, sie unsere Fragen unbequem zu finden. Immer wieder wies
sie uns darauf hin, daß wir ja in zwei Wochen nochmal schauen könnten, ob
etwas passendes für uns dabei sei. Hmmm, das gefiel uns nicht besonders und wir
gingen.
Auf dem Heimweg fiel meinem Freund ein anderes Tierheim ein, auch nicht
sooo weit weg. Also sind wir dort hin gefahren.
Das war etwas ganz anderes.
Zuerst wurden wir ins Büro gebeten und ausgefragt, was wir denn
der Katze bieten könnten, bevor nach unseren Vorstellungen gefragt wurde. Erst
nach einem längeren Gespräch wurden wir ins Katzenhaus geführt (in Niederaußem
hat jeder zu jedem Katzenzimmer Zugang). Hier wurden uns verschiedene Katzen vorgestellt
mit ihren Vorteilen und Nachteilen, Erklärungen, warum sie zu uns passen würden
oder warum sie nicht passen würden. Wir entschieden uns dann für EASY. Sie
ist 2 Jahre alt, zu dick aufgrund des Kummerspecks, den sie sich im Tierheim angefressen
hat, aber eine ganz Liebe. Noch heißt sie MAXI :-) Mitnehmen durften wir sie
aber noch nicht gleich, wir sollten erst mal "drüber schlafen". Das
hat mir gut gefallen! Hier werden die Tiere nicht leichtfertig mitgegeben, nach dem
Motto: die sind gut unter...
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Einzug
Heute, am 11. April 2004, ist Easy bei uns eingezogen.
Am frühen Nachmittag sind wie wieder ins Tierheim gefahren, die
Transportbox hatten wir im Kofferraum.
Die junge Frau erinnerte sich an uns und daran, welche Katze wir abholen
wollten. Sogar die Unterlagen hatte sie schon (anhand unseres Reservierungsantrags
von gestern) vorbereitet.
Ins Katzenhaus durften wir diesmal nicht, doch sie nahm unsere Transportbox
mit. Easy war zu dieser Zeit im Außengehege und kam sofort miauend an, als wir
sie ansprachen. Ob sie uns erkannt hat?
Ein paar Minuten später hielten wir unsere Transportbox wieder
in der Hand und wurden mit lautem "Miau" begrüßt. Aber es klang
auch ein wenig unsicher und nicht ganz glücklich... Den Heimweg im Auto mochte
Easy gar nicht und war froh, als wir sie endlich frei ließen (neben ihrem Katzenklo
unter der Treppe). Sofort nahm sie alle Ecken unseres Kellers genau unter die Schnurrhaare,
miaute laut, schaute sich immer wieder unsicher um und lief ein paar Schritte weiter.
Schnell folgte sie uns die Treppe hinauf.
Oben ging dann der Weg weiter an der Wand entlang. Immer wieder sah
sie sich um, blieb stehen, schnupperte und lief weiter. So erkundete sie jedes Zimmer.
Wir natürlich immer hinter ihr her - wollten ja wissen, was sie tat und wie ihr
das neue Zuhause gefällt. Ich weiß gar nicht, wie viele Runden wir ihr durchs
Haus gefolgt sind.
Den Napf mit leckeren Brekkies hat sie zwar registriert, aber doch
"links liegen" gelassen. Es war einfach noch alles zu interessant und neu.
Inzwischen ist Easy schon ein paar Stunden bei uns, hat mal von den
Brekkies genascht und Wasser geschleckt.
Dennoch läuft sie immer noch umher, schnuppert in jede Ecke und
scheint noch nicht so recht zu wissen, wo sie hin gehört.
Vorhin habe ich ihr mal zwei Plätzchen gezeigt, wo sie sich hinlegen
darf. Als ich sie hoch nahm, ging ich in die Knie :-) Ups, ist die schwer, dachte ich...
Also mußte sie mit auf die Waage, was sie auch heldenhaft über sich ergehen
ließ: 7KG! Diät ist angesagt (was wir aber auch vorher schon wussten - Othello
wog 2 - 3 KG, also ein gewaltiger Unterschied). Voller Wonne begann sie, recht laut
zu schnurren und mich mit dem Kopf anzustupsen. Natürlich darf Easy sich auch
andere Schlafplätze aussuchen, auf die sie dann ein Extradeckchen gelegt bekommt
- das kann sie halten, wie sie möchte.
Aber was wir jetzt schon schreiben können: sie ist eine ganz Liebe!
Ihre Vorbesitzer mussten sie leider wegen einer plötzlich auftretenden
Katzenallergie abgeben (sowas gibt es leider). Easy war bisher eine Wohnungskatze,
doch in 4 - 6 Wochen darf sie auch in den Garten. Vorher bekommt sie noch eine Tollwutimpfung,
mit der sich dann unser Tierarzt recht unbeliebt bei ihr machen wird :-) und wir auch...
Aber das muß sein! Als Tipp für Easys ersten Ausgang gab uns das Tierheim
folgenden mit auf den Weg: ein Regentag sollte es sein, damit sie sich nicht zu weit
vom Haus entfernt und den Rückweg problemlos wieder findet... Wie gut, daß
wir eine überdachte Terrasse haben.
Was mir persönlich im Tierheim gut gefallen hat, war die Bitte
um ein paar Bilder der nächsten Wochen. Auch wollen uns die Leute aus dem Tierheim
besuchen, wenn Easy ein paar Monate bei uns lebt, weil sie sich gerne überzeugen
möchten, daß es ihr Schützling gut getroffen hat. So können wir
dann die Handtücher zurück geben, mit denen die Transportbox ausgelegt war,
als wir Easy mitnahmen.
Inzwischen weiß Easy etwas besser Bescheid, so daß sie
auch neugierig auf Geräusche reagiert, die wir machen: Toilettenspülung,
eine quietschende Tür, lautes Nagen der Degus oder wildes Geflatter der Wellensittiche...
Dann wieder ist sie voller Spinnweben vom Erkunden kleiner Ecken. So
kann ich mir da das Putzen sparen *g*. Nett, gelle?
Uns wird wohl eine ereignisreiche Nacht bevorstehen - oder Easy wird
einfach irgendwo einschlafen, völlig erledigt von diesem anstrengenden und ereignisreichen
Tag...
Ich muß schreiben, daß ich ganz schön froh bin, daß
Easy jetzt bei uns ist! Erstens, weil wir einem lieben Tier ein gutes Zuhause bieten
können und zweitens, weil sie mich um eine positive Erfahrung reicher macht!
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Easy erzählt:
mein Umzug Anfang Dezember 2004
... schon im August begann mein Frauchen, einen Teil ihrer Habe in
Kisten zu verpacken. Sie räumte hin und her, sortierte aus, packte ein, packte
wieder aus, warf weg, verschenkte einen Teil ihres Eigentums, überlegte, maß
aus, überlegte wieder. Dann stapelte sie diese Kartons im Wohnzimmer, legte eine
kleine Decke immer auf die oberste Kiste und bastelte für mich neue Bettchen.
Das fand ich zwar merkwürdig, aber doch recht lieb. Alle paar Tage sah es in meinem
Zuhause anders aus.
Menschen sind komische Wesen!
Es kamen weitere Kistenstapel dazu, weitere Deckchen oder Kissen wurden
auf die oberern Kartons gelegt, so daß ich mir immer das schönste Bettchen
aussuchen konnte. Manchmal mußte ich es auch gegen Florian verteidigen. Soll
der doch ein anderes Bettchen nehmen!
Leute gingen ein uns aus, sahen sich mein Zuhause an oder nahmen Sachen
mit. Manche Leute schien mein Frauchen zu kennen, andere nicht. Nett waren sie aber
alle.
Eines Tages war es dann soweit, daß mein Frauchen morgens, bevor
sie zur Arbeit fuhr, einen Teil meiner schönen Kistentürme abbaute und diese
Kisten in ihr Auto brachte. Sie nahm diese Kisten einfach mit. Das wollte ich natürlich
genau wissen, darum folgte ich ihr auf Schritt und Tritt und kontrollierte, daß
auch alles richtig war. Wenn eine meiner Lieblingskisten den Weg ins Auto fand, rollte
ich mich auch manchmal noch schnell auf dem Deckchen dieser Kiste zusammen und schnurrte
und ließ mein Frauchen alleine die nächste Kiste holen. Dann hat sie immer
ganz verwundert geguckt, wenn sie sah, daß ich in ihrem Auto lag.
Nach ein paar Tagen kamen die Brüder von meinem Frauchen und haben
einen Teil der Möbel aus meinem Zuhause mitgenommen. Das war auch spannend. Die
hatten ein viel größeres Auto wie mein Frauchen. Natürlich habe ich
auch da ganz genau aufgepasst, daß alles richtig gemacht wird. Auch ein paar
meiner schönen Kistenbettchen haben sie mitgenommen. Doch da mein Frauchen lachte,
war wohl alles in Ordnung und ich freute mich. Auch erinnerte ich mich an die Worte,
die mein Frauchen mir ein paar Tage vorher ins Ohr geflüstert hatte: "Süße,
bald werden wir woanders wohnen...". Was das bedeuten sollte, wußte ich
allerdings nicht. Doch solange mein Frauchen glücklich ist, bin ich auch zufrieden,
denn dann muß ja alles richtig sein - dachte ich.
An dem Tag, nachdem die Brüder das erste Mal Möbel mitgenommen
hatten, kamen sie wieder und nahmen weitere Möbel und Kisten mit. Nun hatte ich
gar keinen schönen Kistenturm zum Schlafen mehr. Das war schon recht traurig.
Auch andere Familienmitglieder von meinem Frauchen nahmen Sachen aus dem Haus mit.
Florian lief auch schon ganz verwirrt umher und schien gar nicht zu verstehen, was
da los war.
Es dauerte nicht lange, und das waren sie weider da mit dem großen
Auto. Mein Frauchen und ihre Brüder und die anderen nahmen wieder viele Möbel
und auch Blumen mit. Ich bekam ein paar Brekkies, wurde lieb gestreichelt und mein
Frauchen erzählte wieder von "woanders wohnen" und mich "später
abholen". Und schon waren sie wieder weg...
Als der eine Bruder von meinem Frauchen wiederkam, war mein Frauchen
nicht dabei. Das war seltsam. Noch mehr Möbel und Pflanzen wurden in das große
Auto geladen. Komisch, es waren fast keine Sachen von meinem Frauchen mehr in meinem
Zuhause. Und mein Frauchen auch nicht. Das gefiel mir nicht, denn ich wollte doch gerne
mit all den schönen Sachen bei meinem Frauchen sein. So habe ich mich heimlich
in das große Auto geschlichen und versteckt.
Die Fahrt war nicht so schön. Ich hatte mich schon total erschreckt,
als plötzlich die Türen von dem Auto zugemacht wurden. Da war es dann ganz
dunken und es schaukelte so komisch. Aber ich habe es mir auf dem Sofa gemütlich
gemacht. Das ist schön weich. Und ich wollte ja auch tapfer und mutig sein. Irgendwann
war es dann still und schaukelte nicht mehr. Also habe ich mich getraut, ein wenig
in dem großen Auto herum zu laufen. Dann hörte ich Stimmen näher kommen.
Auch die von meinem Frauchen. Ach, wie habe ich mich gefreut. Bin ganz schnell zu der
Tür gelaufen, als diese aufging.
Da stand mein Frauchen. "Süße!", rief sie und
nahm mich auf den Arm, was ich ja eigentlich gar nicht leiden kann. Ehe ich mich versah,
hatte sie mich in ein Badezimmer gesperrt. Das fand ich nicht so toll, wo ich mich
doch so sehr freute, daß ich die richtige Idee hatte, nämlich, daß
mein Fauchen da sein müsste, wo ihr Bruder ihre Sachen hin bringt... Aber da war
meine Katzentoilette, die habe ich gleich erkannt. Und ein kleines Schränkchen
stand da, das mir auch bekannt vorkam. Also mußte wohl alles richtig sein. Trotzdem
habe ich laut protestiert über diese Behandlung.
Nach einiger Zeit durfte ich auch wieder aus dem Bad heraus. Ach, was
habe ich mich gewundert, denn da waren auf einmal alle die Sachen, die in den Stunden
vorher aus meinem Zuhause verschwunden waren. Und mein Frauchen war auch da. Also musste
dies die neue Wohnung sein, die sie öfter erwähnt hatte.
Es roch alles so, wie ich es in Erinnerung hatte. Ach nein, es roch
auch nach frischer Farbe und Putzmittel, aber das war nicht so schlimm. Hauptsache,
mein Frauchen war da!
~~~~~
Inzwischen habe ich mich ganz gut eingelebt.
Was besonders schön ist, ist, daß der Florian mich nicht
mehr ärgern kann jeden Tag. Es ist viel ruhiger hier in der neuen Wohnung. Da
ich noch nicht raus darf, macht mein Frauchen mir am Abend immer eine Zeitlang die
Terrassentür auf, damit ich durch die Ritzen vom Rolladen schnuppern kann, wie
die Luft draußen riecht. Und manchmal darf ich auch im Treppenhaus herum laufen.
Das ist auch spannend.
...
Am 4. Advent war ich das erste Mal draußen. Die Sonne schien,
aber es war sehr kalt. Ganz schön aufregend unsere Terrasse: Blätter rascheln,
es riecht total spannend, ich habe in jeden kleinen Strauch meine Nase gesteckt, in
der Hoffnung vielleicht einen kleine Maus zu finden. Dann habe ich noch schnell eine
Runde um das Auto von meinem Frauchen gedreht, das nicht weit weg steht. Dann bin ich
aber ganz schnell wieder rein gelaufen, denn es war mir wirklich zu kalt.
...
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~~~ mein Leben mit Easy ~~~
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03.04.2008 |
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Zeitumstellung Ende März
Easy kommt noch nicht so ganz mit der Zeitumstellung klar - die Süße
:-) Wenn mein Wecker piept, streckt sie sich kurz, gähnt mich mit vorwurfsvollem
Blick an und kringelt sich wieder zusammen. Wenn ich dann irgendwann aus der
Dusche kommt, tappt sie gerade den Flur lang, guckt mich nochmal vorwurfsvoll
an und schleicht zur Terrassentür für den Morgenspaziergang. Nach
spätestens 30 Minuten ist sie wieder da, frühstückt ein wenig
und legt sich wieder schlafen im Gästezimmer auf dem Sofa. Wenn ich dann
meine Schuhe anziehe, um zur Arbeit zu gehen, kommt sie angeflitzt und guckt
hoffnungsvoll zur Schlafzimmertürklinke - wir könnten ja auch heia
machen gehen. Soweit eine gute Idee, aber leider nicht umsetzbar (und all ihre
Hoffnungen zunichte!) :-) Also bekommt sie noch ein paar Leckerchen, Ermahnungen,
so gut, wie immer, auf unsere Möbel aufzupassen und dann gehe ich arbeiten,
um Geld für ihre Döschen zu verdienen... |
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11.11.2007 |
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Rückblicke...
... inzwischen lebe ich mit Easy schon 3 (in Worten: drei) Jahre alleine.
Sie hat den Umgang mit Hunden gelernt :-) Ok, nicht ganz freiwillig, aber
immerhin. Anfangs, wenn ein Hund auf sie zu kam (und es kamen viele, weil hier
ein Spazierweg vorbei geht), rannte sie immer ganz schnell, um unter dem sicheren
Gartenzaun hindurch zu kommen und in meiner Nähe zu sein. Nach ein paar
Monaten zogen neue Mieter ins Haus mit ein, die sich nach kurzer Zeit einen
Hund anschafften. Tom war Easy´s erster Freund hier. Und dann lernte
sie, daß "Hunde an der Leine" langweilig sind, weil "die
ja nix dürfen"; "Hunde ohne Leine" sind interessant. Die,
die auf sie zugehen, kann sie beeindrucken, indem sie ihnen entgegen geht oder
sitzen bleibt. Wenn das nicht hilft, einfach mal fauchen :-) und wegjagen.
Hunde, die bellen, werden auch "angegriffen" - das hilft! Allgemein
gesehen klappt der Umgang mit großen und kleinen Hunden also ganz gut.
Katzen werden allerdings gnadenlos bekämpft :-) Nur ihr Kumpel (der Kater
der Nachbarin, mit dem sie sich gut verstand) verstarb leider unerwartet vor
ein paar Wochen...
Bleibt nur zu schreiben: Easy und ich sind inzwischen ein super gutes Team,
das sich gegenseitig gut erzogen hat :-)))
... und wenn ich wieder Zeit habe, schreibe ich auch ausführlicher!
"Schaffe Dir ein Haustier an, und der Gesprächstoff versiegt
nie!" |
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27.11.2005 |
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Winter...
... ein vorwurfsvoller Blick streift mich, wenn ich die Tür
zur Terrasse für Easy öffne, als wollte sie fragen: "warum hast
du die Heizung draußen nicht angemacht?" Easy mag den eisigen Wind
nicht, der seit einigern Tagen ums Haus weht und Regen oder Schnee-Regen mitbringt.
Ich mag ihn auch nicht :-) Dennoch entschließt sie sich, wenigstens eine
kleine Runde "um den Block" zu drehen. Kaum habe ich es mir auf dem
Sofe bequem gemacht, ertönt ein "Miau" und läßt mich
wieder aufstehen - bin halt eine gehorsame Pförtnerin für meine Katze
*g*. Easy wartet brav ab, bis ich wieder gemütlich sitze, kringelt sich
dann schnurrend auf meinem Schoß zusammen, um sich aufzuwärmen...
Und kaum habe ich mich an meinen "Beinwärmer"gewöhnt, begehrt
die Dame wieder Ausgang in die Natur - so ist sie halt, meine Süße
:-) |
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07.09.2004 |
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Geschenke...
seit ein paar Wochen bringt Easy mir hin und wieder ein Geschenk
mit :-)
Mal eine tote Maus, die sie mit viel Gemauze ankündingt
und für die sie dann das entsprechende Lob erwartet, mal den kleinen Frosch
aus unseem Teich, den ich dann wieder dort hin trage, weil er - zum Glück
- noch lebt. Aber den Frosch bringt dann Florian (der kleine Ex-Kater von meinem
inzwischen längst EX) das nächste Mal ganz stolz an *g*. Wir sehen
ihn also öfter...
Nur wenn ich die toten Mäuse in den Mülleimer trage,
ist Easy nicht so sehr begeistert (auch wenn ich sie vorher ausgiebig gelobt
habe). Dann schnüffelt sie noch eine ganze zeitlang an der Stelle, wo
sie ihr Geschenk abgelegt hat. Aber wirklich beleidigt scheint sie nicht zu
sein, wenn ich ihre liebevollen Geschenke so herzlos entsorge :-) |
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22.05.2004 |
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jetzt bin ich groß :-)
Easy ist nun am liebsten draußen, verständlicherweise...
Am letzten Wochenende erzählte mir mein Schatz, Easy habe
jämmerlich gemauzt, als sie zufällig das Loch im Zaun entdeckt hatte
und den Rückweg nicht fand. Natürlich ist er gleich losgesprintet,
um unsere Süße zu "retten".
Als ich nun ein paar Tage später gerade in der Küche
stand und spülte, fiel mein Bilck aus dem Fenster und ich sah eine schwarze
Katze, die Easy ziemlich ähnlich sah. Es war Easy. Also habe ich schnell
alles fallenlassen und bin zur Haustür hinausgeeilt, um sie wieder zu
"retten". Easy danke mir mit einem "rrrrt", und marschierte
fröhlich zur Terassentür hinaus.
Nun ja, ich wähnte sie im Garten und begab mich an den PC.
"Bupp" machte es und Etwas landete zielsicher auf meiner Fensterbank:
Easy. Da war sie also wieder aus dem Garten ausgerückt... Na ja, vielleicht
nicht wirklich ausgerückt :-) Easy hat einfach ihr Terrain ein wenig erweitert
und die Gegend erkundet.
Was mich aber besonders freut, ist, daß sie immer sofort
angelaufen kommt, wenn wir sie rufen. |
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10.05.2004 |
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der Garten ist toll!
Seit ein paar Tagen darf Easy auch alleine in den Garten, d.h.
ohne daß mein Schatz oder ich die ganze Zeit bei ihr sind.
Bei ihren ersten Alleingängen war ich recht nervös,
ob sie auch freiwillig wieder kommt, oder ob sie den Ausgang aus dem Garten
entdeckt (eine Schwachstelle im Zaun zum Nachbarn). Aber bisher ist alles gut
gegangen. Nach einiger Zeit kommt Easy immer wieder zurück, auch wenn
wir rufen, ist sie gleich da *freu*
Inzwischen ist Easy auch kaum noch im Haus zu halten, wenn das
Wetter es zuläßt, ein paar Runden im Garten zu drehen :-)
Dennoch achten wir darauf, daß sie bei Einbruch der Dunkelheit
im Haus ist. Zu ihrem Schutz und zur Beruhigung unserer Nerven.
In den nächsten Tagen soll sie noch die Umgebung vor dem
Haus kennen lernen. Zum einen, damit sie weiß, wo sie ist, wenn sie den
Ausgang aus dem Garten gefunden hat. Zum anderen, damit sie weiß, wo
sie ist, wenn sie uns mal durch die Haustüre entwischt... |
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30.04.2004 |
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beim Tierarzt
Easy mußte heute zum Tierarzt. Sie benötigte noch
eine Tollwut-Impfung, damit wir sie in ca. zwei Wochen langsam an Freigang
(wie es so schön heißt) gewöhnen können.
Was mich am meisten verblüfft hat, ist, daß Easy ganz
einfach in ihre Transportbox gelaufen ist, kaum daß sie in der Diele
auf dem Boden stand (bei Othello war das immer ein Drama und wir überlegten
schon, wie wir unsere "Dicke" wohl in die Box bekämen). Beim
Tierarzt ließ sie die Spritze ohne große Gegenwehr über sich
ergehen - ok, festhalten mußten wir sie schon. Und als wir die Transportbox
wieder auf den Behandlungstisch stellten, huschte Easy schnell hinein. Autofahren
mag sie aber nicht :-) *miaumiau*
In den letzten Tagen war ihr Lieblingsplatz auf der breiten Fensterbank
im Wohnzimmer. Von dort aus konnte sie die Vögel im Garten beobachten
und uns, wenn wir uns mit den Beeten beschäftigt haben. Ach, was hatte
sie da jedesmal für einen sehnsüchtigen Blick...
Oder sie saß auf der Fensterbank in meinem Büro und
beobachtete, was auf der Straße vor dem Haus vor sich ging... |
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26.04.2004 |
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der erste Spaziergang
Heute hatte Easy ihren ersten Spaziergang im Garten.
Da sie noch nicht gegen Tollwut geimpft ist und auch erst seit zwei Wochen
bei uns lebt, durfte sie den Garten natürlich auch noch nicht alleine
erkunden.
Easy hat also ein Halsband anbekommen und eine Leine *armeEasy*. Dennoch
fand sie es total spannend, den Garten zu erkunden. Sie schnupperte sich immer
am Rand entlang, wie sie es auch in ihren ersten Stunden im Haus gemacht hat
- und ich immer hinter ihr her, am anderen Ende der Leine :-)
Dann tauchte auf einmal eine Katze aus der Nachbarschaft auf und Easy war
kaum zu halten, denn sie wollte ja ihr Zuhause verteidigen.
Ach, waren das aufregende Minuten!
Am Freitag geht es zum Tierarzt, damit sie ihre Tollwutimpfung bekommt,
und zwei Wochen später darf sie dann alleine in den Garten. Bis dahin
werden wir sie noch ein wenig "Gassi führen". So lernt Easy
auch ihre Umgebung kennen, ohne, daß eine Gefahr für sie besteht,
weil sie ja noch nie draußen war in ihrem bisherigen Leben... |
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23.04.2004 |
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Schmusetime
Easy liebt es, mit mir zu schmusen. Ok, ich bin auch immer glücklich,
wenn sie sich schnurrend auf meinem Schoß zusammenkringelt, nachdem ich
ein "Küßchen" bekommen habe :-)
Wir haben jeden Tag zweimal Schmusetime: morgens und abends.
Wenn Easy morgens meinen Wecker hört, steht sie wohl auf,
denn wenn ich die Treppe hoch komme, erwartet sie mich schon. Dann begrüßt
sie mich mit einem "rrrrrttt" und läßt sich kurz streicheln.
Anschließend folgt sie mir auf Schritt und Tritt: Rolladen hochziehen,
Kaffee kochen, Wellensittiche füttern, Fenster öffnen zum Lüften.
Und immer wieder ertönt ihr leises "rrrrrttt", um mich zu fragen,
wann ich mich denn endlich bitte setze. Und kaum sitze ich, springt sie auf
meinen Schoß, klettert an mir hoch, stupst mich mit dem Kopf am Kinn
und kringelt sich dann schnurrend auf meinem Schoß zusammen. Dann läßt
Easy sich ausgiebig kraulen und gurrt wie ein Täubchen.
Am Abend, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, ist es genauso.
Meine Süße kontrolliert, daß ich meine Tasche ordentlich wegstelle,
passt auf, daß die Schuhe am rechten Fleck stehen, achtet darauf, daß
ich mich in einen bequemen Jogginganzug schwinge und wartet darauf, daß
ich mich setzte, damit sie mit mir schmusen kann.
Aber das Schönste an den Abenden mit Easy ist, daß
sie immer wieder mal kommt, sich schnurrend auf meinem Schoß kraulen
läßt und mir so von ihren Erlebnissen des Tages erzählt... |
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15.04.2004 |
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Easy allein zuhaus...
Heute haben wir den "Ernstfall" geprobt, und sie mal für
ein paar Stunden alleine gelassen. Daran wird sie sich ja nun bald gewöhnen
müssen, wenn der Alltag uns wieder eingeholt hat - ade, Du schöne
Urlaubszeit ... Was soll ich schreiben? Es hat super geklappt. Easy war ganz
lieb und hat nichts angestellt.
Allerdings hat sie während unserer Abwesenheit nichts gefressen. Wohl,
weil sie traurig war, alleine zu sein, oder weil sie die Zeit einfach verschlafen
hat.
Natürlich wollten wir wissen, was sie so macht, wenn sie alleine ist.
Also haben wir einen Kassettenrecorder auf "Aufnahme" gestellt, um
wenigstens die erste halbe Stunde der Geräuschkulisse im Haus mitverfolgen
zu können.
Als die Tür hinter uns ins Schloss fiel, war erst Ruhe, doch nach kurzer
Zeit hat sie einen Moment "geweint" - uns wohl vermisst. Ab dann
war es still...
Dafür war die Freude groß und das Schnurren laut, als wir nach
Hause kamen, sie warf sich vor uns auf den Teppich, ließ sich den Bauch
kraulen, reckte sich und gurrte wie ein Täubchen... Und auf einmal war
auch der Hunger wieder da :-)
Inzwischen liegt sie schon länger auf einem Schoß, wärmt
meine Beine, hilft beim Tippen und schnurrt hin und wieder ein Liedchen für
mich.
Ok, etwas haben wir denn doch später entdeckt, was Easy "angestellt"
hat: der offene Scanner meines Schatzis eignet sich hervorragend als Bettchen
für eine müde Mietzekatze :-) Aber da der Scanner ohnehin gereinigt
werden sollte, ist das ja nicht so schlimm *g* |
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14.04.2004 |
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Easy liebt unser "Bügelzimmer"
Ok, klingt vielleicht etwas hochtrabend, die Bezeichnung des Raumes. Aber
bei den vielen Zimmern, die wir haben, weiß so wenigstens jeder, welcher
Raum gemeint ist. Und in der Tat steht dort die Waschmaschine, der Korb mit
der noch zu waschenden Wäsche, der Korb mit der inzwischen getrockneten
und noch zu bügelnden Wäsche und mein Bügeltisch.
Klar, daß dieser Tisch einen besonderen Reiz auf Easy ausübt.
Besteht doch die Bügelunterlage aus der alten Krabbeldecke meiner Tochter
und einem alten, weißen Bettlaken. Was könnte gemütlicher sein?
Allerdings ist so ein Korb voll frischer, duftender, ungebügelter Wäsche
auch nicht zu verachten. Und unter dem Tisch in der Ecke neben der Waschmaschine
kann Katze sich so toll verstecken und Spinnweben sammeln... Außerdem
muß Katze hin und wieder mal das Innere der Waschmaschine inspizieren
und wenn der Handtuchschrank offen steht befindet sich im unteren Regal ein
wundervolles Versteck...
Ist Dir eigentlich schon mal aufgefallen, daß es bei jeder Tür
anders klingt, die Du in Deiner Behausung öffnest? Nicht? Du solltest
mal darauf achten!
Easy kennt inzwischen Vieles ihrer neuen "Welt", besonders liebt
sie das Geräusch der sich öffnenden Bügelzimmertür :-)
Dann schleicht sie sich heimlich an, sozusagen unsichtbar, und hofft darauf,
daß wir es nicht merken. Sie springt sogar von meinem Schoß, auch
wenn sie es sich gerade schnurrend dort gemütlich gemacht hat. Ganz nach
dem Motto: "ich könnte ja etwas verpassen..." und "meine
Menschen austricksen ist toll!".
Ist sie nicht ein Schlingel? Aber ein süßer Schlingel! *hihi* |
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13.04.2004 |
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Easy in der Zeitung...

Dieses Bild bekam ich eben (23.26 Uhr) per eMail aus dem Tierheim...
Es zierte vor ca. einer Woche die Schlußseite des EXPRESS.
Wir sind super happy, daß Easy (Maxi hieß sie "früher"
:-)) jetzt bei uns ist!
Aber das Tollste von Allem: während ich diese wenigen Zeilen
schreibe, liegt Easy schnurrend auf meinem Schoß und wärmt meine
Beine *freu
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12.04.2004 |
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Als ich heute Morgen (na ja, eher mitten in der Nacht) vom Durst geplagt
in die Küche schlurfte und mich mit einem Glas Milch halb schlafend auf
einen Stuhl fallen ließ, staunte ich nicht schlecht, als nach ein paar
Minuten mit einem gut gezielten Sprung laut schnurrend Easy auf meinem Schoß
landete und gekrault werden wollte. Wenn es nach ihr gegangen wäre, säße
ich vermutlich jetzt noch da :-) Also protestierte sie recht laut, als ich
mich anschickte, noch ein paar Runden schlafen zu gehen. Aber ich habe mich
nicht erweichen lassen und ihr kein warmes Plätzchen am Fußende
des Bettes genehmigt (ja, ja, ich weiß, bin eine Rabenmutter...).
Inzwischen ist es früher Nachmittag und sie schläft den Schlaf
der Gerechten in der Höhle des Kratzbaums.
Arme Easy, was muß das für sie ein Streß gewesen sein in
den letzten 20 Stunden. Erst die Fahrt im Auto, dann die fremde Umgebung, neue
Gerüche und Geräusche, das Suchen schöner Schlafplätze
und auch uns, ihre Dosen- und Türöffner (aber erst in ein paar Wochen),
musste sie ja erst kennen lernen... Ich weiß gar nicht, wie viele Kilometer
sie hier im Haus umher gestreift ist auf ihrer Entdeckungsreise. Kein Wunder,
daß sie jetzt so tief schläft, daß sie nichts mehr aufwecken
kann.
Das macht dann sicher nachher meine kleine Nichte, die so neugierig ist,
daß sie unbedingt Easy kennen lernen möchte :-)
~~~~~
... ein paar Stunden später:
Als es an der Haustüre klingelte, wurde Easy langsam wach, gähnte
ausgiebig, streckte sich und schaute sich etwas irritiert um.
Ganz langsam näherte sich Sofia, um unsere neue Mitbewohnerin zu begrüßen.
Sie hatte Leckerlies (Katzenknabberstangen) mitgebracht. So laut hatte Easy
ja noch nie geschnurrt :-)
Kurze Zeit darauf tollten Sofia und Easy mit einem Flummi im Haus herum,
Easy schnurrte und Sofia quietschte vor Vergnügen. Es hatte den Anschein,
als hätte Easy in ihrem bisherigen Leben (wenn man mal von den wenigen
Wochen im Tierheim absieht) nichts anderes getan, als mit kleinen Kindern zu
spielen (dabei gab es gar keine kleinen Kinder, soweit wir wissen). Sofia (3,5
Jahre) durfte alles, was sie gerne wollte, sogar streicheln in die "falsche"
Richtung... Die beiden hatten einen Riesenspaß zusammen. Easy war richtig
traurig, als Sofia sich verabschiedete und wollte hinterher.
Nun liegt sie völlig erschöpft oben auf dem Kratzbaum und schläft
wieder.
Schon seit heute Nachmittag ist diese innere Unruhe, die sie auch gestern
hat durchs Haus streifen lassen, nicht mehr zu erkennen. Es scheint, als habe
unser Easy-Mädchen ihr neues Zuhause akzeptiert - schön, nicht? Also,
wir sind richtig happy :-) |
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